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Anmeldung

Freitag, 22.03. 18:30 die erste Vorsitzende Elvira Schmid vom DRK Ortsverein Münchingen begrüßt die geladenen Gäste vor der neuen Mensa auf dem Schulhof. Vertreter der Feuerwehr Gerlingen, Frau Marvaki-Wolski der Walter Somnier Stiftung und die Helfer vor Ort der DRK Bereitschaft Münchingen versammelten sich vor dem Einsatzfahrzeug.

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Schon im Jahr 2017 begannen die Planungen für die Anschaffungen eines Fahrzeugs für die 10 aktiven Helfer vor Ort, darunter sehr gut ausgebildete Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Sanitätshelfer mit spezieller Zusatzausbildung für den Einsatz als alleiniger Helfer.
Zielgerichtete Navigation an die Einsatzstelle, Sprechfunk für eine schnelle Kommunikation mit der Integrierten Leitstelle Ludwigsburg (ILS, Notrufnummer 112), Notfallrucksäcke und Taschen für spezielle Einsätze wie Kindernotfälle oder Atemnot und ein Defibrillator waren die Mindestanforderungen an dieses Projekt. Die steigenden Einsatzzahlen bestärkten den DRK Ortsverein für eine zeitnahe Projektumsetzung. Waren es 2015 noch ca. 50 Einsätze im Jahr, schießen die Einsatzzahlen seit 2017 und 2018 stark über 150 Einätze im Jahr.

Um die gesetzlichen Hilfsfristen in Münchingen einzuhalten, muss der Rettungsdienst des Öfteren den Rettungshubschrauber anfliegen lassen. Mit diesem Hintergedanken der Erkennbarkeit der Einsatzstelle aus der Luft und der Vorstellung die Helfer vor Ort im Straßenverkehr sichtbarer werden zu lassen, ist ein entsprechendes Fahrzeugbild unerlässlich.
Aus diesem Grund startete der DRK Ortsverein Münchingen im Frühjahr 2018 eine groß angelegte Spendenbriefaktion im Stadtgebiet. Ein Angebot der Feuerwehr Gerlingen ließ sie hierbei hellhörig werden. Der dort stationierte Kommandowagen sollte Ende 2018 aufgrund einer Ersatzbeschaffung frei werden. Im Laufe der Gespräche und Klärung mit der Feuerwehr und Stadt Gerlingen ergab sich die freudige Verkündung, das Fahrzeug als Spende entgegennehmen zu dürfen.
Immer dann, wenn der Rettungsdienst nicht schneller am Einsatzort sein kann, werden die ehrenamtlichen Helfer vor Ort per Alarmmelder in den Einsatz gebracht. Alarmiert wird rund um die Uhr, wenn es die Helfer einrichten können, unterstützen sie den Rettungsdienst. An der Einsatzstelle werden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet und weitergeführt bis der Rettungsdienst eintrifft. Der hiermit gewonnene Zeitvorteil rettet Leben.

Dank der Spenden der Walter-Somnier-Stiftung, der Sommernachtsplitter Münchingen und Korntal-Münchinger Mitbürger konnte der Feuerwehr-Kommandowagen in ein für die Helfer vor Ort einsatzfähiges Fahrzeug umgebaut, ausgerüstet und entsprechend optisch gestaltet werden, um die Helfer vor Ort noch schneller an die Einsatzstelle zu bringen.

Mit musikalischer Untermalung der Musikschule Korntal-Münchingen überging das Fahrzeug offiziell an die Helfer vor Ort. Elvira Schmid stößt auf eine „Allzeit Gute Fahrt“ an und bedankte sich bei allen Spendern. Die Einsatzfahrt mit Privatfahrzeugen findet hiermit ein Ende und ähnlich wie in der Pilotphase 2010 – seitdem das Helfer vor Orts System in Münchingen praktiziert wird – kann wieder auf ein Dienstfahrzeug zurückgegriffen werden.