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Anmeldung

Medizinisches Equipment einsetzten

Für die Erstversorgung und die spätere Unterstützung des Rettungsdienstes stehen unseren Helferinnen und Helfern Notfallrucksäcke zur Verfügung. Darin befinden sich neben der klassischen Binde u.a. auch ein Beatmungsbeutel mit medizinschem Sauerstoff, ein Blutdruckmessgerät, ein Blutzuckermessgerät, ein Pulsoximeter und ein Defibrillator. Damit kann auch im Extremfall einer Reanimation adäquate Hilfe geleistet werden. Die Ausrüstung wurde im Jahr 2012 von der Walter-Somnier-Stiftung gespendet. Durch weitere Spenden der Bevölkerung und der Sommernachtsplitter Münchingen, kann die Ausrüstung gewartet, ersetzt bzw. erneuert werden. Zudem konnte für weitere Helfer zusätzliche Ausrüstung beschafft werden. Dafür ein herzlicher Dank an alle Spender!

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Unser Standard-Helfer-vor-Ort-Equipment

Sie sehen hier einen unserer Notfallrucksäcke und dessen Inhalt.

 

  1. Sauerstoffreservoir
  2. Beatmungsbeutel
  3. Halsmanschette
  4. Defibrillator
  5. Absaugung
  6. Larynxtuben
  7. Verbandstoffe (Binden, Verbandpäckchen, Pflaster, ...)
  8. Rettungsschere
  9. Medizinischer Sauerstoff
  10. Decke
  11. Stethoskop
  12. Pulsoximeter
  13. Blutdruckmessgerät
  14. Blutzuckermessgerät

Notwendigkeit des Defibrillators

Man geht davon aus, dass mit jeder Minute, in der ein Kammerflimmern (eine häufige Form des Kreislaufstillstands) nicht mit einer Herz‐Lungen‐Wiederbelebung behandelt wird, die Chancen für eine erfolgreiche Genesung um 10 % sinken. Nach bereits sechs bis acht Minuten fehlender Sauerstoffversorgung treten schwere irreversible Schäden am Hirn auf. Da jedoch allein das Absetzen des Notrufs und die Disponierung in der Rettungsleitstelle bereits zwei Minuten in Anspruch nimmt, und zuzüglich die Hilfsfrist bis zu 12 Minuten oder unter Umständen auch mehr betragen kann, erreichen die Einsatzkräfte eines Rettungswagens möglicherweise erst 14 Minuten nach dem Eintritt eines Kammerflimmerns den Patienten um einen Defibrillator einzusetzen – bei einem Herzstillstand mit Kammerflimmern ist dies für eine Wiederbelebung kritisch. Je später eine Reanimation und der Einsatz eines Defibrillators erfolgen, desto größer ist die Gefahr, dass der Patient – sofern er überlebt – ein schwerer Pflegefall wird.